Die Antworten auf deine wichtigsten Fragen


Ich bin super ungelenkig- ist Yoga überhaupt etwas für mich?


Unbedingt! Denn vom Nichtstun wird’s auch nicht besser. Gelenkigkeit erarbeitet man sich durch regelmäßiges Bewegen und Dehnen. Für fast alle Übungen gibt es Modifikationen und Alternativen, jeder übt mit dem was er hat und kann oder eben noch nicht kann. Dabei ist regelmäßiges Üben für deinen Körper weitaus angenehmer und sinnreicher, als sporadisches Mattenausrollen und dann Vollgas geben. Mit Geduld und Liebe bist du auf der sicheren Seite.

Muss ich spirituell sein, um Yoga zu üben?


Yoga wird nur zu einer spirituellen Tat, wenn du dies möchtest. Denn obwohl Yoga für uns ein Weg der Selbsterforschung ist, beginnen wir mit der Arbeit mit unserem Körper. Wenn dir die Übungen einfach gut tun, weil du z. B. Rückenschmerzen hast und du Linderung erfährst: Prima, weitermachen! Du musst gar nicht nach einem tieferen Sinn für dich suchen. Die meisten Schüler suchen allerdings auch Entspannung und Ruhe für ihren Kopf. Dies erlangt man nur über ein gewisses Maß an Konzentration. Weg vom Außen und Rückzug nach Innen. Hier kommt das achtsame Atmen mit ins Spiel und dann werden die Ebenen immer feiner und subtiler, bis man bei der Arbeit mit der Energie angelangt ist. Und mit der Konfrontation seiner Gefühle. Wenn man sich durch diesen ganzen, zum Teil auch holprigen Weg durchgearbeitet hat, landet man schnell bei Emotionen wie Dankbarkeit, Zufriedenheit und Demut – und spätestens dann ist man als Übender vielleicht bereit, etwas sehr persönliches, nicht in Worte zu Fassendes in seine Yogapraxis hinein zu legen. Die obenstehende Frage beantwortet sich dann von selbst.


Ausstattung


Geübt wird vornehmlich barfuß und in bequemer Kleidung.

Wir stellen dir Yogamatten, Decken, Kissen, Bolster und Gurte während der Dauer der Yogastunde zur Verfügung.

Bitte gehe achtsam mit den Sachen um und verräume sie nach der Stunde wieder ordentlich.

Du kannst aber auch gerne deine eigene Matte mitbringen. Aufgrund von Platzmangel ist es allerdings leider nicht möglich, deine Matte dauerhaft bei uns zu deponieren.

Reinlichkeit


Komm bitte mit der angemessenen körperlichen Frische (saubere Füße, saubere Kleidung, keine aufdringlichen Parfüms) zum Üben. Die Lehrer und anderen Teilnehmer werden es dir danken. Nach einem langen Tag im Büro oder einer rasanten Fahrradfahrt (um die Yogastunde nicht zu verpassen) sicher nicht immer 100%ig einzuhalten – unser Waschbecken und ein Deo können ein wenig Abhilfe schaffen. Mit studioeigenen Duschen können wir derzeit leider noch nicht aufwarten. ;)


Verletzungen & Eigenverantwortung


Es ist für uns von großer Wichtigkeit, von dir über etwaige Verletzungen oder spezielle Beschwerden (z.B. Bluthochdruck, Herzbeschwerden, Bandscheibenvorfall, Burnout etc.) informiert zu werden. Teil uns bitte auch mit, wenn du schwanger bist! Dennoch sind Yogalehrer in der Regel keine Sportärzte, Physiotherapeuten oder ähnliches – so übe bitte mit einer angemessenen Selbstverantwortung dir und deinem Körper gegenüber. Dein Gefühl hat immer Vorrang gegenüber den Ansagen des Lehrers. NIEMAND (auch nicht der erfahrenste Yogalehrer) kann in einen anderen Menschen hineinschauen und von außen sehen oder fühlen, was gut und richtig ist. Sollte dir eine Hilfestellung eher unangenehm sein, teile es dem Lehrer einfach diskret mit.

Essen & Trinken


Für dein eigenes Wohlbefinden während des Yogaübens raten wir, ca. 2 Stunden vor Kursbeginn nichts Mächtiges mehr zu essen. Manchmal schwer umzusetzen, weil man hungrig ist, kennen wir alle! Aber der Hunger vergeht recht schnell mit der Bewegung und nach einer Yogastunde schmeckt es dafür dann gleich doppelt so gut. Versprochen! Tee & Wasser stehen vor dem Kurs bei uns im Studio bereit. Allerdings bitten wir dich, Gläser nicht neben den Matten, sondern an unserer Theke, abzustellen.

Gerne kannst du eigene, verschließbare Getränkeflaschen mitbringen.